Archive for October, 2009

Fred Violas artistic website theturn.tv shows his voice art in different multichannel video arangements. It’s really not explainable, go check it out yourself - it’s so unique and impressive!

fredviola

HBO aired a new project on the net and in public locations some days ago, following the HBO Voyeur project, experimenting with new forms of storytelling. It’s called HBO Cube and introduces a cubic 4screen interface and a quite deep level of interactive narration.

Nach spontaner Begeisterung folgte baldige Ernüchterung, da die interaktive Geschichte die Probleme des Genres leider nicht lösen kann. Dazu ein paar Gedanken:

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4Screen-Cube:
Auf einen Quader werden 4 Kameraperspektiven projeziert, nur wenn man ununterbrochen die Perspektive wechselt, erhält man alle Informationen. Mich hat verblüfft, wie schnell man desorientiert ist. Zum einen kann man sich nur sehr schwer im “Filmraum” orientieren, zum anderen kann man die Tonquellen nicht orten, man weiß die meiste Zeit nicht, wer spricht. Hier werden die Nachteile von Multichannel-Geschichten wieder einmal deutlich: Die verschiedenen Darstellungen derselben Geschichte verwirren den Zuschauer mehr als das sie die Geschischte bereichern, die Empathie gegenüber koherenten Filmgeschichten ist als äußerst gering zu betrachten.

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Strukturmodelle interaktiver Narration:
Die Komplexität der Narration ist recht hoch, hier muss man den Machern auf jeden Fall ein Kompliment für Ihren Experimentiermut aussprechen. Allerdrdings ist auch diese interaktive Geschichte eine Paradebeispiel für das Scheitern der Erzählform. Dem Zuschauer werden zwei Darstellungsoptionen angeboten. Zum einen eine Art dreidimensionale Wolke/Netz, in dem die Szenen frei im Raum angeordnet sind, durch Verbindungslinien werden Zusammenhänge angezeigt. Diese Dastellungsform ist vollkommen unübersichtlich, man kan sich überhaupt nicht orientieren. Die zweite Darstellungsform kommt mit einer Dimension weniger aus und zeigt uns die Zusammenhänge der einzelnen Elemente in einem zweidimensionalenStrukturmodell, in dieser Variante findet man sich besser zurecht. Wenn man sich durch die Geschichte navigiert, wird das Hauptproblem schnell deutlich: Die Verbidungen der einzelnen Elemente erscheinen willkürlich, sie sind zwar grob nach Charakteren geordnet, aber auf der großen Skalierung versteht man weder die Zusammenhänge noch die Motivationen der Protagonisten. Mir blieb auch nach Betrachtung aller Story-Elemente verborgen, worum es in der Geschichte geht?! Noch schlimmer, ganze Erzählstränge schienen mir vollkommen isoliert.

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Die Geschichte versucht Spannung durch Ihren Rätselcharakter aufzubauen. Man muss alle Indizien sammeln, alle Puzzleteile zusammensetzen, um der Geschichte auf die Spur zu kommen. In meinen Augen ensteht dadurch aber zu wenig Suspense und Empathie. Die Motivationen der Charaktere bleiben einfach zu vage, um größeres Involvement zu erzeugen.

Link by Frerk via Face-to-Face Communication.